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Digitale Zahnarztpraxis

Die Zahnarztpraxis von Juliane Hildebrandt hat schon früh begonnen, Prozesse zu digitalisieren und Besuche sowohl für die Praxis, in erster Linie aber für die Patientinnen und Patienten effizienter zu gestalten.

Unsere Maßnahmen:

  • Digitalisierung der Patientenakte
  • Anschaffung eines Geräts zur Abformung des Gebisses mittels digitalem Scanverfahren
  • Anschaffung eines digitalen Röntgengeräts
  • Schaffung eines digitalen Netzwerks mit Laboren zur effektiven und zeitsparenden Datenübertragung

Digitales Scannen

Soll ein passgenauer Zahnersatz im Labor angefertigt werden, wird dafür ein Abdruck Ihres Gebisses benötigt. Das wurde bisher auf konventionelle Weise mit einem sogenannten Abdrucklöffel erreicht, der allerdings bei der Aufnahme des Abdrucks sehr viel Raum im Mund einnimmt. Vielen Patienten war das unangenehm.

Mit dem neuen digitalen Intraoralscanner ist es deutlich einfacher und schonender geworden, zur Anfertigung eines Gebisses die notwendige Vorlage zu schaffen. Noch dazu liefert die Digitaltechnik eine extrem gute, hochauflösende Bildqualität. Das steigert die Qualität sowohl in der Diagnostik wie auch der Produktion des Zahnersatzes. Das Verfahren ermöglicht außerdem eine schnelle digitale Übertragung der gescannten Zähne an das Labor.

Vorteile der digitalen Abformung mittels Scanner:

  • Weniger Unannehmlichkeiten für den Patienten (z. B. kein Würgereiz)
  • zusätzliche Diagnosemöglichkeiten
  • Präzise Auswertung der digitalen Abformung zur Herstellung des Zahnersatzes

Digitales Röntgen

Beim digitalen Röntgen werden die Zähne mit einer speziellen Röntgenröhre durchleuchtet – ähnlich wie beim herkömmlichen Verfahren. Der entscheidende Unterschied: Statt eines Röntgenfilms wird ein digitaler Sensor eingesetzt, der die Strahlen auffängt und in elektronische Signale umwandelt.

Diese Signale werden in Echtzeit an einen Computer übertragen und dort zu einem hochauflösenden Bild verarbeitet. Die Aufnahmen stehen sofort zur Verfügung und können direkt am Bildschirm betrachtet, vergrößert oder bearbeitet werden – etwa um Karies, Entzündungen oder Fehlstellungen noch besser zu erkennen.

Dank moderner Technik ist die Strahlendosis dabei deutlich geringer als beim klassischen Röntgen. Außerdem lassen sich die Bilder problemlos speichern, weiterleiten oder mit vorherigen Aufnahmen vergleichen – ein echter Gewinn für Diagnose, Dokumentation und Patientenkommunikation.

Vorteile des digitalen Röntgens:

  • Extrem hohe Bildqualität
  • Sofortige Verfügbarkeit der Bilder
  • Röntgenbilder können Patientinnen und Patienten verständlich erläutert werden
  • Befunde können schnell und präzise beurteilt werden
  • Deutliche geringere Strahlenbelastung
  • Keine umweltbelastenden Chemikalien